Obwohl Haarausfall (Alopezie) am häufigsten mit Männern in Verbindung gebracht wird, leiden auch zahlreiche Frauen unter diesem Problem. Die Alopezie stellt für die Betroffenen oftmals eine enorme psychische Belastung dar, zumal der Haarausfall in der heutigen Gesellschaft (insbesondere bei Frauen) keine Akzeptanz findet. Was die Ursachen für den unerwünschten Haarverlust sind und wie du diesem entgegenwirken kannst, erfährst du in diesem Artikel!

Ursachen für Haarausfall

In der Regel gilt der Verlust von etwa 50 bis 100 Haaren pro Tag als normal und völlig unproblematisch. Ein über die Norm gesteigerter Haarverlust wird als “Effluvium” bezeichnet und Alopezie bezeichnet Haarausfall, bei dem das Haar besonders schütter wird und sich kahle Stellen am Kopf bilden. Die androgenetische Alopezie (genetischer Haarausfall) ist eine vererbte Haarerkrankung, von der insbesondere Männer betroffen sind. Hierbei bilden sich die typischen Geheimratsecken, eine Stirnglatze und in weiterer Folge bleibt das Haarwachstum am Hinterkopf auf. Hormonellbedingter Haarausfall hingegen betrifft oftmals Frauen und ist in der Regel vorübergehend. Der hormonbedingte Haarausfalltritt oftmals in der Menopause oder in der Schwangerschaft aus und ist in der Regel vorübergehend. Die Ursachen für eine Alopezie sind vielfältig, zu den häufigsten zählen jedoch:

– Vererbung
– hormonelle Veränderungen
– Alterung
– Stress
– Infektionsbedingte Belastungen des Organismus
– Eisenmangel und andere Nährstoffmängel

Behandlung und Vorbeugung von Haarausfall

Wenn du von Haarausfall betroffen bist, keine Panik! Es gibt zahlreiche Methoden, um das Haarwachstum wieder anzuregen und der Alopezie entgegenzuwirken. Neben konventionellen Behandlungen von Alopezie, wie beispielsweise eine Haartransplantation oder die Einnahme von Minoxidil, gibt es etliche natürliche Möglichkeiten, um das Haarwachstum anzuregen. Zunächst solltest du deinen Lebensstil ändern, denn insbesondere emotionaler Stress kann ein Auslöser für Haarverlust sein. Achte darauf, dass du ausreichend schläfst, und plane stets Ruhephasen und Freizeit in deinen Alltag ein. Gönne dir hin und wieder eine Massage, denn diese sorgt nicht nur für Entspannung, sondern regt zugleich die Durchblutung und das Haarwachstum an. Zudem können zahlreiche Lebensmittel das Wachstum der Haare positiv beeinflussen. Du solltest daher folgende Lebensmittel in deinen Speiseplan integrieren:

Biolebensmittel

Biolebensmittel sind frei von Chemikalien, welche als endokrine Disruptoren wirken und somit deinen Hormonhaushalt stören und das Haarwachstum negativ beeinflussen können.

Kürbiskerne

Kürbiskerne enthalten eine hohe Menge an Zink, welches für das Haarwachstum essenziell ist. Sie eignen sich ideal als Snack zwischendurch oder zum Verfeinern von Salaten.

Wildfänge

Wildfische wie beispielsweise Lachs sind reich an Omega-3-Fettsäuren, welche Entzündungen entgegenwirken und zugleich das Wachstum und die Dichte der Haare fördern.

Grüner Tee

Grüner Tee enthält wertvolle Antioxidantien und fördert zugleich die Entgiftung.

Koffein

Koffein regt die Haarschäfte an und hilft ihnen, schneller zu wachsen. Zudem dämpft es die Wirkung von DHT (Dihydrotestosteron), einem Hormon, welches das Haarwachstum verlangsamt.

Ätherische Öle zur Stimulierung des Haarwachstums

Natürliche Öle gelten als preiswertes und wirksames Hausmittel, um das Haarwachstum zu fördern. Die botanischen Essenzen dringen tief in den Haarschaft und die Haarfollikel ein und haben einen positiven Einfluss auf die Gesundheit der Haare und die Kopfhaut. Bei der Verwendung dieser Öle solltest du beachten, dass diese hoch konzentriert sind und in ihrer Reinform mitunter reizend wirken können. Daher ist es ratsam, vor der Verwendung einen Verträglichkeitstest durchzuführen. Mische hierfür das Öl mit einem Pflanzenöl in einem Verhältnis von 1:1 und trage es auf deine Armbeuge auf. Wenn nach 24 Stunden keine Rötung auftritt, kannst du es bedenkenlos verwenden. Folgende ätherische Öle haben sich gegen Haarverlustbewährt:

– Rosmarin
– Lavendel
– Thymian
– Zedernholz
– Avocadoöl
– Rizinusöl

 Haarausfall Alopezie

 

1 comment

  1. Brüchige Nägel und Haarausfall sind nach den Wechseljahren erschienen. Ich bemühe mich, die Ernährung umzustellen. Vielen Dank für den Tipp zu den ätherischen Ölen. Mich verlässt ja die Hoffnung nicht, dass die Störung nicht so langfristig auf meinen Look wirkt.

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