Wer schon einmal über einen längeren Zeitraum Diät gehalten hat, wird sicherlich auch schon an einen Punkt gekommen sein, an dem einfach nichts mehr voran geht. Der Gewichtsverlust stagniert, gleichzeitig fühlt man sich aber dennoch, als würde man weniger Energie aufnehmen, als man verbraucht. Woran liegt es, dass man trotz Kaloriendefizit und disziplinierter Ernährung manchmal keine Erfolge mehr erzielt? Eine neue Studie hat genau das untersucht. Tatsächlich haben die Forscher sogar eine Lösung für das Problem gefunden. Wie Du in Zukunft noch erfolgreicher Deinen Körperfettanteil reduzieren kannst, erfährst Du nun in diesem Beitrag!

Der Körper will kein Fett verlieren!

Betrachtet man den Körper aus evolutionärer Sicht, so ist es klar, dass wir Menschen einen Fettspeicher zur “Überlebenssicherung” benötigen. Auch wenn wir heutzutage sicherlich nicht mehr so schnell in eine Hungers- oder Erntenot geraten werden, sind die schützenden Mechanismen noch immer in unseren Wurzeln verankert. Bei einem lang andauernden Kaloriendefizit kann sich der Körper deshalb bis zu einem gewissen Grad anpassen. Wie geschieht das? – Ganz einfach: er “arbeitet” effizienter. Konkret hat das vor allem Auswirkungen auf unseren Grundumsatz. Dieser wird in einer Diät nämlich tatsächlich geringer. Zusätzlich werden die meisten auch feststellen, dass sie im Alltag weniger aktiv sind und generell eher antriebslos. All das sind energiesparende Maßnahmen, die der Körper als Antwort auf das Kaloriendefizit so eingerichtet hat.

Neue Studie rettet die Diät

Eine neue Studie hat sich diesem Thema nun gewidmet und versucht, einen Lösungsansatz zu finden. Tatsächlich ist es den Forschern auch gelungen, den Körper “auszutricksen”, so dass die Anpassungen des Grundumsatzes nicht mehr in einem derartig gravierenden Ausmaß passieren. Hierfür haben die Experten zwei verschiedene Testgruppen während 16 Diätwochen begleitet. Eine Gruppe hat allerdings mehrere Diätpausen eingelegt, während denen die Probanden ihre Erhaltungskalorien zu sich genommen haben. Die so genannten “Diet Breaks” standen bei der Testgruppe alle zwei Wochen für jeweils zwei Wochen auf dem Plan. Durch die ausgeglichene Energiebilanz, die die Testpersonen dabei hatten, hat sich der Körper laut den Ergebnissen nicht so stark angepasst, wie bei der Gruppe, die durchgängig Diät gehalten hat. Aus diesem Grund geht man davon aus, dass man mit geplanten Diätpausen den Grundumsatz entsprechend hoch halten kann.

Allerdings muss man dann natürlich auch damit rechnen, länger Diät halten zu müssen. Schließlich muss man das fehlende Defizit während der Diätpause wieder “reinholen”. Laut der Studie wird man hierfür auf lange Sicht gesehen aber auch belohnt. Denn offenbar konnten die Probanden, die Diet Breaks eingelegt haben ihr Gewicht nach der Diät auch deutlich länger halten. Man kann also davon ausgehen, dass man mit dieser Methode auch besser langfristig abnehmen kann.

Wenn euch noch weitere Details zu diesem Thema interessieren, legen wir euch das passende YouTube Video von BroSep ans Herz:

 

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