Der Fitness YouTuber und BODY IP Nutrition Gründer Simon Teichmann ist inzwischen bekannt für seine “Realtalk”-Videos aus dem eigenen Auto. Hierin behandelt der Düsseldorf immer mal wieder brisante Themen, die für manch einen sogar als Tabus abgestempelt werden könnten. So hat Simon bereits über seine Vergangenheit mit Drogen, Marihuana und Rauchen gesprochen und seine heutige Sichtweise auf die Dinge dargestellt. In der neuesten Ausgabe “Car Confessions” spricht Teichmann nun auch über Stoff und Anabolika. Ob der Personal Trainer seinen Fans in diesem Zusammenhang etwas zu beichten hat?

“Jeder kann Anabolika nehmen, wie er will!”

Mit diesem brisanten Statement wird Simon Teichmann sicherlich erst einmal für Aufregung sorgen. Doch dass der BODY IP Gründer Sportler, die mit unterstützenden Mitteln nachhelfen, akzeptiert und toleriert, heißt nicht, dass er selbst auch Stoff an sich für gut heißt. Ganz im Gegenteil spricht sich Simon gegen die Publikation von “Roids” aus und appelliert dabei auch an viele Fitness YouTuber. Seiner Meinung nach sei es fatal, dass einige “große” YouTuber und Instagramer derartig leichtsinnig mit dem Thema umgehen. Schließlich würde der Generation junger Kraftsportler damit vermittelt, dass man Stoff und Anabolika “auf die leichte Schulter nehmen” kann. Dementsprechend werden viele immer “lockerer” im Bezug auf unterstützende Substanzen. Nicht selten sehen junge Athleten Steroide als normale Supplements an, die man genauso einnimmt, wie man Kreatin einnimmt. Dabei werden die gesundheitlichen Folgen gerne außer Acht gelassen.

Genau das sieht Simon Teichmann wohl als große Gefahr. Schließlich sind YouTuber, gerade wenn sie eine enorme Muskelmasse haben, mit die größten Vorbilder für junge Kraftsportler. In diesem Zusammenhang greift Teichmann in seinem Video auch indirekt die Hardgainer Crew an, die mit ihrem Steroid-Konsum ja relativ offen umgehen. Der BODY IP Gründer findet das alles andere als gut und würde es bevorzugen, wenn die Jungs die Einnahme von gewissen Substanzen eher verschweigen würden. Dass die Berliner aber sogar Shirts mit Aufdrucken wie “I love Roids” tragen, kann Simon wohl absolut nicht nachvollziehen.

Hardgainer Crew Mitglied Kevin Wolter mit “I love Roids”-Shirt

Simon Teichmann: “Natural sieht besser aus!”

Gerade weil Teichmann erst kürzlich selbst Vater geworden ist, ist ihm seine Vorbildrolle offensichtlich besonders wichtig. Deshalb appelliert er in seinem “Car Confessions”-Video an die Vernunft seiner Zuschauer. Seiner Meinung nach sei ein naturaler Look im Bodybuilding ohnehin schöner und erstrebenswerter. Man sollte sich daher eher an den Richtwert halten, circa die Körpergröße abzüglich 100 als leanes Körpergewicht auf die Waage zu bringen. Wenn man bei diesem Wert angekommen ist, könne man von einer gut proportionierten Muskelmasse ausgehen, die ästhetisch und attraktiv aussieht. Alles was darüber hinaus geht bringe weitere gesundheitliche Probleme mit sich und habe nicht mehr viel mit Sport und Gesundheit zu tun!

 

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